Ist das ein Essay zur PLE?
Samstag, 31. Oktober 2009:
Idee zur PLE
- Schreibtisch
- Bücher
- Computer
- Wo lerne ich was? Gibt es noch so etwas wie Lehrmeister?
- Disziplin im Internet
- Raum – Zeit
- Lärm – Geräuschpegel in höchster Konzentration
- Emotionen
- Stressfaktoren
- Gibt es auch virtuelle Schokolade?
- Wer schreibt, der bleibt…
- Schaffert/Kaltz: vorrangig technologisiertes Konzept – Social Software
- PLE – unter anderem gibt es das ePF für die Idee des Selbstorganisierten Lernens
- Differenzierung ePF –siehe Helen Barrett
- Gegenüberstellung zu Learning Management Systemen (Institutionellem Lernen im Netz)
- Welche Rolle spiele ICH in meinem PF
Subjektive Sichtweisen objektivieren – ist das ein Essay oder eine Supervision?
Wie setzt sich meine persönliche Lernumgebung zusammen – und was gehört nicht dazu?
Persönliche Lernumgebung klingt zunächst nach dem stillen und sterilen Raum, in dem ein Mensch nur eines tut – nämlich Lernen. Hierzu kann man das Arbeitszimmer, genauer gesagt den Schreibtisch mit all seinen Facetten näher in Auge fassen. Wie viel Platz nimmt der Computer ein, worin bestehen die Ablenkungsmanöver, ist der Stuhl bequem – all diese Faktoren beeinflussen den Lernerfolg. Dementsprechend findet sich in einiger wissenschaftlicher Literatur, die sich mit dem Lernen und der dazugehörigen Lernumgebung auseinandersetzt auch so mancher Tipp und Trick, wie sich der Lernort „Schreibtisch“ am besten für den Lernerfolg gestalten lässt.
Jedoch deckt der Schreibtisch nicht allein meine persönliche Lernumgebung ab. Es gibt nämlich nicht nur Orte an denen Lernen stattfindet, es gibt auch Zeiten, durch die das Lernen erst möglich ist. Mit Zeiten sind in diesem Fall nicht nur Tageszeiten gemeint, sondern z.B. Jahreszeiten, Entwicklungsphasen – seien sie nun hormonell oder altersbedingt, Stress- und Entspannungsphasen, wo auch selbstverständlich der Schlaf seine Berechtigung hat! Lernen im Schlaf ist ja noch besser als “Schlank im Schlaf”!!! Ich denke, selbst wenn man die perfekte materielle Lernumgebung hätte – ohne die gehörige Portion Schlaf würde man nicht zum Lernen kommen, bzw. den Erfolg messen können. Die Psychologen sprechen in diesem Fall von einer Homöostase – dem Fließgleichgewicht zwischen Anspannung (hier: Lernen) und Entspannung (hier: Schlaf).
Brauche ich denn jetzt mehr Schlaf, weil sich mein PLE im Zuge der Technologisierung erweitert? Wie verarbeite ich die ganzen neuen Eindrücke, die beispielsweise neues und anderes Lernen durch das Führen von Blogs und regelmäßiger Kommunikation im Internet mit sich bringt oder ist dies bloß eine moderne Form des Leistungsnachweises in Form von viel Internetnutzung? Kann ich wirklich mit dem stetigen Summen des Lüfters und der Dauerbeleuchtung eines Monitors lernen?
Yes – I`m stuck here – - -
Was mich daran reizt, trotz meiner durchweg akzeptablen Handschrift, mich eingehend mit meiner Lernumgebung, insbesondere mit der virtuellen Lernumgebung auseinander zusetzen sind folgende Aspekte:
- Bisher habe ich die notwendigen Scheine für das Diplom immer nur in einzelnen Seminaren erworben. Dies wird sicherlich auch so bleiben, der Makel besteht aber für mich darin, dass – auch wenn ich alle meine Leistungsnachweise vorzeige – kein Überblick über meinem persönlichen Bildungsgang daraus erkennbar ist. Meine Bildungsbemühungen und die Rechenschaft, die ich eventuell im Rahmen einer Bewerbung darüber ablegen möchte, werden so doch nur oberflächlich dargestellt. Mit einem Blog oder gar ePortfolio lässt sich nicht nur rekonstruieren was ich gelernt habe, sondern wie ich es gelernt und ggf. mich dabei entwickelt habe. Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle die Transparenz nennen, die sich allein schon in Form von Linkverweisen und -sammlungen aufzeigt.
Die unglaublich vielen Interaktionsmöglichkeiten, die mir durch das Benutzen des Internets gegeben sind laden doch geradezu ein, mein Wissen (bezüglich des PLE-Seminars auch mein neues Wissen) in Alltagssituation zukünftig häufiger anzuwenden. Damit würde ich eventuell dem ewigen Vorwurf entgehen, dass Pädagogen nur „labern“ aber nicht handeln. Konkretes pädagogisches Handeln lässt sich für mich auch noch nicht in wenige Worte fassen – vielleicht gibt mir also dieser Teil der Lernumgebung endlich die Chance auch die Sinnhaftigkeit meines Studiums und späterer pädagogischen Tätigkeit zu verdeutlichen.
kannst Du das zufällig mit Literatur/Quellen belegen?